Heizestrich - AK ESTRICHE & BODENBELÄGE

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Heizestrich

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Heizestriche



Als „Heizestriche“ werden solche Konstruktionen bezeichnet, die entweder in oder unterhalb der Lastverteilungsschicht Heizelemente beinhalten. Der Estrich wirkt insofern als Heizkörper und erwärmt den Raum. Dies erklärt sich dadurch, dass für Menschen bei einer Raumtemperatur von z.B. 20 Grad Celsius eine höhere Oberflächentemperatur als 20 Grad Celsius vonnöten ist, um sich behaglich zu fühlen.
Zudem erlaubt es die Verwendung einer Fußbodenheizung dem Planer, auf eventuell in seinem Entwurf störende Heizkörper zu verzichten, was die Gestaltungsmöglichkeiten erweitert.


Als Heizmedien werden in erster Linie mit Warmwasser befüllte Rohre oder alternativ elektrische Heizmatten verwendet. Die Rohre liegen bei der Mehrzahl der Systeme im Estrichquerschnitt, während sich die Heizmatten häufig unterhalb der Estrichplatte befinden. Natürlich kann man diese auch mittig in den Estrich einbetten, hier läuft man jedoch Gefahr, dass die Heizmatte als Trennschicht wirkt, wenn die nachfolgende Estrichschicht nicht wirklich „frisch-auf-frisch“ wird.
Wenn lediglich eine Fußbodentemperierung z. B. in Bädern vorgesehen wird, ist es auch möglich, die Elektroheizmatten unterhalb der Fliesen und damit oberhalb des Estrichs zu platzieren. Dann spricht man jedoch nicht mehr von einem „Heizestrich“.
Für eine schnellere Reaktion des Heizsystems gibt es die Möglichkeit eine Fußbodenheizung mit Klick zu verlegen. Diese besteht aus Trockenestrichplatten mit einer vorgefertigten Fräsung, die die Heizungsrohre fixiert. So fasst dieses System die vormals getrennten Komponenten, Trockenestrichplatten und Fußbodenheizung, früherer Systeme zusammen.




 
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